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Brigitte Gerber-Fuhrer

Brigitte Gerber-Fuhrer wuchs in einem kleinen Dorf namens La Ferrière im Berner Jura auf. Ihr zu Hause war ein großer Bauernhof, auf dem sie schon in jungen Jahren mithalf und sah, was es heißt zu arbeiten und sich einzusetzen. Auch ihre Großeltern besaßen einen Familienbetrieb, nämlich einen kleinen Landgasthof mit Bäckerei, sodass Brigitte schon als Kleinkind die Luft von Restaurant und Hotel schnuppern durfte …
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Nach neun Jahren französischer Schule verließ sie mit 16 Jahren, als Ältestes von fünf Kindern, ihre große Familie, um in Bern die Frauenschule zu absolvieren. Anschließend folgte ein Haushaltungs-Lehrjahr im Emmental, bevor sie in Biel in einer Käserei erste Erfahrungen im Verkauf sammelte. Gut ausgerüstet mit viel Wissen über Lebensmittel, Herstellung und Verkauf, zog sie danach weiter auf dem Beatenberg, wo sie das erste Mal in einem Restaurant als Service-Mitarbeiterin arbeitete.
Als sehr vielseitig interessierte junge Frau war Brigittes nächste Station eine Metzgerei auf dem Beatenberg und anschließend in Interlaken. Dort lernte sie sehr viel über Fleisch, erkannte aber auch, dass sie wieder zurück in den Service möchte. Zum Glück. Denn so kam es, dass Brigitte 1982 das erste Mal in den Gasthof Schönbühl trat. Sie arbeite zuerst im Service, absolvierte in Bern nebenberuflich die Handelsschule und studierte danach an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, welche sie mit Erfolg als dipl. Hotelière/Restauratrice HF abschloss. In der Zwischenzeit hatte sie sich in den jungen Otto Gerber verliebt, sodass die beiden 1985 heirateten. Seit nun 30 Jahren führen unsere Eltern den Gasthof in der Familientradition mit viel Elan und Erfolg weiter.

Otto Gerber-Fuhrer

Als waschechter Schönbühler wuchs Otto Gerber-Fuhrer im Gasthof auf und besuchte hier und in Jegenstorf die Hauptschule, bevor er nach Bern an die Feusi für den Maturaabschluss ging. In einem Restaurant aufgewachsen, war es klar, dass auch er die Kochlehre absolvieren würde: zwei Jahre lang lernte er dieses Metier im Hotel Schweizerhof in Bern sowie im Hotel Palace in Gstaad von der Pike auf. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete er kurz zu Hause, bevor er seine Zeit im Militär startete: Auf die Rekruten-Schule folgten die Unteroffiziers-Schule und dann die Offiziers-Schule. Jahre, die Otto stark prägten und von denen er auch heute noch gerne und ausgiebig erzählt!
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Wieder zurück im Berufs-Alltag zog es ihn in den Süden, wo er im Hotel Albergo in Losone, Tessin, ein Service-Praktikum absolvierte. Darauf folgte der Einblick in den Einkauf des Restaurants Bahnhof Buffet in Basel. Otto wollte sich vielseitig informieren und entschied sich deshalb für die Hotelfachschule Lausanne, an welcher er erst einen Rezeptions-Kurs mit anschließendem Praktikum im Hotel Continental in Lausanne abschloss. Daran schloss er den Management-Kurs an, worauf es ihn ins Ausland zog. In London genoss er einen einjährigen Aufenthalt, bevor er 1979 in den Gasthof einstieg. Er arbeitete lange Zeit mit seinen Eltern zusammen, bestand das Unternehmerseminar auf dem Gurten und lernte plötzlich eine wunderbare Service-Mitarbeiterin aus dem Jura kennen. Sehr schnell war es um ihn geschehen und er hatte sich in Brigitte Fuhrer verliebt, sodass 1985 die Hochzeit folgte. Seit diesem Tag arbeiten die beiden täglich gemeinsam im Gasthof zusammen und dürfen nun in Richtung „Genießen“ schauen.

Corinne Eckert-Gerber

Nach dem Maturaabschluss am Gymnasium Hofwil vertiefte Corinne Eckert-Gerber während einem Sprachaufenthalt auf einer Pferderanch in Agua Dulce, Kalifornien, ihre Englisch-Kenntnisse. Sprachen waren und sind für sie schon immer eine kleine Leidenschaft gewesen. Aus diesem Grund arbeitete sie im darauffolgenden Jahr auch als Ferienhotel-Animateurin auf der Insel Lanzarote, wo sie das gelernte Schul-Spanisch in der Praxis anwenden konnte.
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Wieder zurück in der Schweiz startete für Corinne das Arbeitsleben mit zwei Vorpraktika in der Küche der Restaurants Sonne in Scheunenberg sowie dem Landhaus Liebefeld, bevor sie mit der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich begann. Das Praktikum für diesen Lehrgang absolvierte sie im Kultur-Casino Restaurant in Bern, wo sie die Arbeitsabläufe in einem Stadtrestaurant kennenlernen durfte.

Von Studieren war das kommende Jahr in Zürich geprägt: 50 Wochen lang hieß es Lernen ohne Ferien, dafür folgte der Erfolg mit dem Abschluss der dipl. Hotelière/Restauratrice HF mit Auszeichnung.

Um Führungs-Erfahrungen zu sammeln zog Corinne im Anschluss ins Berner Oberland um nach einer kurzen Einführung die Leitung des Reservations-Teams für die Wellness- & Spa-Hotels Beatus in Merligen sowie Ermitage in Schönried zu übernehmen. Nach fast zweieinhalb Jahren in Schönried widmete sie sich danach nochmals ihrer privaten Leidenschaft, den Kindern. Während drei Sommer-Monaten arbeitete sie in San José, Costa Rica, in einem Kinderheim als Freiwilligenarbeiterin. Dort gewann sie viel Energie und Motivation, um im Herbst 2013 in den Familienbetrieb Landgasthof Schönbühl miteinzusteigen.

Andrea Kiener-Gerber

Das jüngste Familienmitglied zog es direkt nach dem Maturaabschluss am Gymnasium Hofwil ebenfalls ins Ausland: Auf der karibischen Insel St. Thomas, U.S. Virgin Islands, durfte Andrea Gerber in einem Familienbetrieb erste Arbeits-Erfahrungen weitab von zu Hause sammeln. Anschließend ging es für sie weiter mit Hotel-Arbeiten, jedoch ohne Strandschuhe und kurze Hosen: Im Hotel Beau Rivage in Lausanne kam Andrea beim Frühstücks- sowie beim Room-Service das erste Mal in Kontakt mit der gediegenen 5-Sterne Hotellerie, von welcher sie sogleich angetan war. Kein Wunder also, dass sie nach dem Beginn der Hotelfachschule in Luzern als Küchen-Praktikantin im Restaurant Schöngrün in Bern in die Töpfe schnupperte.
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Die folgenden Praktika absolvierte Andrea in abwechselndem Rhythmus mit den Schul-Semestern zuerst im Service im Seehotel Sternen Horw, Luzern, dann an der Rezeption im Hotel Bellevue in Gstaad. Nun war es wieder Zeit fürs Ausland, sodass sie im Hotel Intercontinental Mark Hopkins in San Francisco, Kalifornien, Erfahrungen im Guest-Relation-Bereich sammeln durfte. Das obligate Juniorkader-Praktikum durchlief Andrea im Sommer 2013 im Hotel Kemmeriboden-Bad als Betriebsassistentin, bevor sie am Ende des Jahres die Hotelfachschule als dipl. Hotelière/Restauratrice HF im 3. Rang abschloss.

Um nach dem Studieren nicht direkt in den Familienbetrieb einzusteigen, flog Andrea noch ein weiteres Mal ans andere Ende der Welt in die Südsee. Auf Fiji arbeitete sie ein halbes Jahr lang als Restaurantleiterin im Ferien-Hotel Westin und erkannte, dass die Kettenhotellerie nichts für sie war. Gut so, denn aus diesem Grund durfte der Rest der Familie sie Ende 2014 ebenfalls im Gasthof willkommen heissen!